Siemens Telefonanlagen

Die Basis für gelungene Kommunikation

Eine Siemens Telefonanlage ist eine leistungsfähige Kommunikationsplattform, die Telekommunikation in Arbeitsumgebungen jeder Größe organisiert. Sie wird an analoge oder ISDN-Anschlüsse oder über SIP-Provider an das Telefonnetz angeschlossen und ermöglicht je nach Typ und Ausbau analogen, digitalen und IP-Teilnehmern den Zugang zur Sprachkommunikation. Die Telefonanlage stellt den angeschlossenen Geräten eine große Palette an Leistungen zur Verfügung und ermöglicht eine effiziente Nutzung der Telefonnetzanbindung.

Schon seit mehreren Dekaden entwickelt und produziert der größte deutsche Technologiekonzern Telefonanlagen. Mittlerweile ist dieses Geschäft in der Siemens Enterprise Communications GmbH (SEN) zusammen gefasst.

Aktuelle Siemens Telefonanlage

Siemens HiPath ist eine der aktuellen Produktserien und Nachfolger der bewährten Hicom-Anlagen. Aktuelle Serien sind HiPath Telefonanlagen 3000, 4000 und 5000. Diese werden kontinuierlich verbessert und an die sich verändernden Herausforderungen angepasst. Die Serien HiPath 500/1000/2000/8000 und OpenOffice EE sind teilweise eingestellt oder unter neuem Namen weiterentwickelt worden.

Die Serie HiPath 3000 V9 unterteilt sich in fünf Geräte, die jeweils für eine unterschiedliche Anzahl an Teilnehmern geeignet sind. HiPath 3300 und HiPath 3350 sind die kleinen Anlagen des Produktportfolios, an sie lassen sich bis zu 24 digitale, bis zu 36 analoge oder bis zu 96 IP-Teilnehmer anschließen. Um schnurlose DECT-Telefone zu verwenden  können bis zu drei Basisstationen angebunden werden, die je nach Umgebung eine vollständige, schnurlose Abdeckung des Firmengeländes zulassen. HiPath 3350 ist ein zur Wandmontage geeignetes System und HiPath 3300 ist ein 19-Zoll-Gerät, welches sich als Rack-Ausführung zum Einbau in einen Serverschrank eignet.

HiPath 3500 ist ebenfalls ein 19-Zoll-Rack-Gerät. Es bietet bis zu 44 analogen, 48 digitalen oder 96 IP-Teilnehmern Anschluss. Durch die Konstruktion als Wandsystem können an HiPath 3550 bis zu 96 analoge, 72 digitale oder 96 IP-Teilnehmer angeschlossen werden. Aufgrund der Bauweise lassen sich bis zu 16 DECT-Basisstationen anschließen.

Die größte Siemens Telefonanlage dieser Serie ist HiPath 3800. Es ist eine autarke 19-Zoll-Box, die sich zu einer allumfassenden Mehrkomponenten-Anlage ausbauen lässt. Bis zu 384 digitale oder analoge oder bis zu 500 IP-Teilnehmer können angebunden werden. Es sind bis zu 64 Basisstationen für DECT-Mobilteile betreibbar, damit lassen sich auch sehr große Firmenareale gut abdecken.

Nutzen und Notwendigkeit für das Unternehmen

Ein großer Vorteil dieser modernen TK-Anlagen ist ihre Hybridität: je nach Beschaffenheit der Bertriebsumgebung lassen sich verschiedenartige Teilnehmer an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Hotels, Fabriken oder Call-Center sind mögliche Einsatzgebiete, die jeweils unterschiedliche Erfordernisse stellen: mit einer flexiblen Siemens Telefonanlage kann das Unternehmen seiner jeweiligen telekommunikativen Herausforderung gerecht werden. Häufig lässt sich die bestehende innerbetriebliche Netzinfrastruktur mit einer neuen Telekommunikationsbasis weiter nutzen. Die neu gewonnene Effizienz führt oftmals zu einer deutlichen Kostenreduktion.

Die Kosten lassen sich durch eine passgenaue, leicht skalierbare und flexible Lizenzierung einfach kontrollieren und eingrenzen. Da sie auf diesem Weg den individuellen Bedürfnissen angepasst ist, werden ineffiziente Strukturen gleich von Beginn an vermieden. Durch die Bündelung der Sprachkommunikation in einer Telefonanlage ist die Organisation der Teilnehmer leicht, übersichtlich und sparsam.

Einige der vielen Leistungsmerkmale sind automatische Vermittlung, interne und externe Konferenzen, Durchsagen, Ansagen, Anrufverteilung, Abwurfstellen und Zuschalten auf aktive Gespräche. Viele dieser Merkmale lassen sich durch Siemens optiPoint und OpenStage Telefone bequem bedienen. Die Systemtelefone der neuesten Generation gibt es als digitale TDM-Telefone und als IP-Telefone in den SIP- und HFA-Varianten.

Als schnurlose DECT-Telefone für HiPath Cordless Office und HiPath Cordless Enterprise eignen sich Gigaset professional, OpenStage professional und GAP-Mobilteile. Auch über sie ist ein breites Leistungsspektrum der Siemens Telefonanlage nutzbar.

Weitere Leistungen

An HiPath 3000 können Angestellte des Unternehmens mittels HFA-Mobility bequem Telearbeit daheim tätigen und Büroarbeitsplätze flexibel nutzen. Der Mitarbeiter kann sich über sein optiPoint oder OpenStage-Telefon daheim an der TK-Anlage anmelden. Damit hat er Zugriff auf einige HiPath Telefonieleistungsmerkmale und sein IP-Telefon am Arbeitsplatz wird abgemeldet und ist für die Kollegen individuell nutzbar. Bei dem Desk-Sharing gibt es keine fest zugewiesenen Bürotelefone mehr. Mehrere Kollegen können sich einen Arbeitsplatz teilen. Die personenbezogenen Einstellung werden über den jeweiligen Login aufgerufen. Die Zuordnung der Angestellten auf Arbeitsplätze kann ebenfalls ein Supervisor vornehmen.

Die automatische Wegesuche (LCR) ist eine weitere Möglichkeit mit einer Siemens Telefonanlage Geld zu sparen. Diese Funktion steuert automatisch, über welchen Weg ausgehende Gespräche geführt werden sollen. Entsprechend festgelegter Routing-Tabellen wird in Abhängigkeit zum Ziel der Anbieter gewählt, über den das Gespräch stattfindet. So können beispielsweise Kostenvorteile des Call-by-Calls spielend leicht in den Arbeitsablauf integriert werden ohne dass die Angestellten dadurch mit Mehraufwand konfrontiert sind.

Eine Siemens Telefonanlage ist der ideale Weg Telefonie effizient, kostengünstig und komfortabel zu organisieren. Ihre Flexibilität in Form von Leistungsmerkmalen und Anzahl der Teilnehmer ist für Unternehmen jeder Größe nützlich und führt zu einem Gewinn in vielerlei Hinsicht.

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